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Penang Hill

jausen25 13 Januar, 2008 19:20 Penang Permalink Trackbacks (0)

Am zweiten Sonntag des neuen Jahres entschieden wir uns eine weitere Sehenswürdigkeit der Insel Penang in näheren Augenschein zu nehmen, den Penang Hill. Bei wunderschönem Wetter und 35 Grad Außentemperatur, verließen wir zu Viert das Puteri Indah und nahmen den Bus Richtung Air Itam.

Da jedoch von der Haltstelle in unmittelbarer Nähe unserer Apartments kein Bus direkt zum Penang Hill fährt mussten wir einige Male umsteigen, um nach anderthalb Stunden den Fuß des 735m hohen Berges oder besser der 735m hohen Erhebung zu erreichen. Der Bukit Bendera oder auch als Flag Hill bekannte Berg, ist die höchste Erhebung der Insel Penang und liegt etwa 6km von der Hauptstadt Georgetown entfernt. Am Fuße des Penang Hills befindet sich die Penang Hill Railway Station, welche die konventionelle Art des Bergaufstieges mittels Seilbahn ermöglicht und von den meisten Touristen und Einheimischen gegen ein Entgeld von 3RM für eine einfache Fahrt genutzt wird. Die Konstruktion der Seilbahnstrecke fand zwischen 1906 und 1923 statt und die Seilbahn braucht für die 2km lange Fahrt eine halb Stunde, wobei man etwa auf halber Strecke ein Mal umsteigen muss.

Auf dem Weg zum Penang Hill. 

Talstation und Seilbahn. 

Noch fit von der Mount Kinabalu Besteigung kam es für uns selbstverständlich nicht in Frage die Seilbahn zum Gipfel zu nehmen, deshalb fragten wir am Ticketschalter nach einem alternativen Aufstieg zum Fuß nach. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Ticketverkäufer und der Information, dass es vom Botanischen Garten, auf der anderen Seite des Berges, eine Strecke hinauf gibt, nahmen wir ein Taxi um diese Strecke hinauf zu gehen. Die 5,1km lange Strecke ist auch als "Jeep-Track" bekannt und ist nur für die Allrad betriebenen Fahrzeuge der Penang Hill Residenzen freigegeben.

Den Aufstieg begannen wir in der Mittagshitze und nach etwas weniger als einer Stunde erreichten wir den Pit Stop 84, wo wir unsere Wasserflaschen auffüllen und etwas Tee trinken konnten. Da die bisherige Asphaltstrecke nicht besonders spannend war und wir am Pit Stop 84 einen Schotterweg entdeckten, entschlossen wir uns letzteren für den restlichen Aufstieg zu wählen. Der darauf folgende halbstümdige Aufstieg war in der Tat wesentlich dschungeliger als der zuvor gegangene Weg und wusste durch einige versteckte Aussichtspunkte und anspruchsvollere Aufstiege zu überraschen.

Einige Wegelagerer. 

Blick auf die 13km lange Penang Bridge.

Ameisenkolonie auf Wanderschaft.  

Nach anderhalb Stunden sind wir dann auch auf dem Gipfel angekommen, der anders als beim Mount Kinabalu, durch geschäftiges Treiben, einer Moschee, einem indischen Tempel und lauter kleiner Souvenirläden geprägt war. Hinzu kam noch, dass wir glaube ich die einzigen Leute an diesem Tag waren, die mit verschwitzten Klamotten oben ankamen. Bevor wir den Panoramablick über Georgetown und Butterworth genossen, nahmen wir in Form von Fried Chicken Rice Nahrung auf.

Wir hatten Glück an diesem Tag, die Sonne schien, es waren keine Wolken weit und breit zu sehen und über Georgetown war kaum Smog, sodass wir einen perfekten Blick über die Stadt hatten. Zudem konnten wir unseren Apartmentkomplex, welcher sich in 14km Entfernung befand, und die Penang Brigde in voller Länge erblicken.

Blick über Penang und die Penang Bridge vom Gipfel. 

Die drei lustigen zwei. 

Name des Berges in Landessprache. 

Auf dem Weg zur Talstation. 

Für den Abstieg wählten wir dann aber auch die Seilbahn, welche sich im Schneckentempo den Weg nach unten bahnte. An der Wechselstation, von einer in die nächste Seilbahn, konnten es die Einheimischen nicht erwarten umzusteigen und drängelten was das Zeug hielt. Da wir dies aber mittlerweile schon alle gewöhnt waren, warteten wir brav und ließen den Leuten den Vortritt. Einer hatte es anscheinend so eilig, dass er eine Stufe übersah und sich voll aufs Mett legte, was unserer Schadenfreunde richtig gut getan hat, denn Schadenfreude ist doch die schönste Freunde Laughing.



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