Es ist mal wieder Wochenende und da ich bei der letzten Mopedtour auf Penang krank gewesen bin, war eine Wiederholung bei strahlendem Sonnenschein leicht zu verkaufen, zudem haben 4 meiner Praktikantenkollegen ein Moped für den ganzen Monat ausgeliehen. Da Dominic und ich noch kein Moped am Start hatten machten wir uns auf den Weg nach Georgetown um dort ein entsprechendes Gefährt für einen Tag zu mieten.Per Bus ging es Richtung Komtar, dem mit 232 Metern höchsten Gebäude der Insel Penang, in dessen vier Stockwerke hohem Podium sich ein Busbahnhof befindet. Vom Busbahnhof ging es per pedes die Penang Road entlang, wo wir wiederum in eine kleinere Straße abbogen, wo sich laut Dominic mehrere Mopedvermieter befinden sollten. 70 Meter später wurden wir an einem Buchladen fündig, welcher zugleich für 20RM pro Tag und 150RM Pfand uns jedem ein Moped zur Verfügung stellte. Da ich bis dahin jedoch keinerlei Erfahrung mit manueller Schaltung hatte, ließ ich mir diese erst mal vom Vermieter erklären. Auf die Frage ob ich überhaupt Fahrerfahrung hätte, nickte ich nur mit dem Kopf und ließ ihn wissen, dass es schon etwas länger her wäre mit der Mopedfahrerei.
Das ist eines der ausgeliehen Mopeds.
Der Lehrer und sein Schüler.
Nachdem er mir die Grundzüge der Schaltung erklärt hatte konnte es auch schon losgehen, zuerst etwas ruckelig aber dann hab ich auf freundlichen Hinweis Dominics einfach mal den zweiten Gang eingelegt und es lief
. Von Georgetown sind wir zurück nach Bayan Baru gefahren, haben dort noch etwas Geld eingesteckt und wollten weiter zu einem chinesischen Restaurant in Batu Maung frühstücken fahren. Langsam aber sicher verbesserten sich auch meine Fahrkünste und ich konnte die 100km/h die dieser Höllenofen von Honda auf die Straße bringt auch voll ausfahren, Verkehrsregeln sind dabei eher zu vernachlässigen.
Am Restaurant angekommen, trafen wir auf 2 Boschkollegen und entschlossen uns kurzer Hand ihnen zu folgen, Ziel war nun ein kleines Restaurant mit Meerblick. Auf dem Weg zum Restaurant begeneten wir dann noch den restlichen Mopedchaoten und wie es der Zufall so wollte gab es auch schon etwas für den Reparaturservice zu tun, da eines der Bikes einen Platten hatte.
Nur 15RM wollte der Mechaniker für das Wecheln eines Reifens.
Nachdem die Maschine geflickt war konnte es endlich zum Restaurant gehen, mein Magen verlangte nämlich schon deutlich hörbar nach Nahrung. Dort angekommen bot sich uns folgendes Bild:
Der Miniwaran wartete wohl auch auf etwas essbares.
Das ist die gesamte Mopedgang, bis auf Dominic hinter der Kamera.
Essen gefasst konnte unsere Tour im Süden der Insel zu einem unbelebten Strand starten.
Kleiner Zwischenstop zur Orientierung und zum Fotos machen.
Am Strand des Gouverneurs von Penang stellten wir unsere Höllenmaschinen ab und suchten uns ein lauschiges Plätzes am Strand.
Die Borneocrew war auch wieder vollzählig angetreten.
Kann es was besseres als Strand geben?
Nach etwa 2 Stunden hatten wir dann aber auch genug am Strand herumgelungert und schwangen uns wieder auf unsere Öfen und düsten davon, wenn sie denn angesprungen wären. Komischerweise sprangen bei allen außer Zweien die Mopeds nicht mehr an und wir vermuteten eine Sabotage einheimischer Jugendlicher, die natürlich schon über alle Berge waren. Zu unserem Glück waren noch andere Mopedfahrer zugegen, die sich zudem mit Mopeds auch auskannten. Nach ein paar vergeblichen Tritten des Kickstarters überprüften sie die Benzinzufuhr und bemerkten, dass bei allen die Zufuhr durch den Kippschalter blockiert wurden ist. Den Schalter wieder umgelegt sprangen die Maschinen sofort wieder an und es konnte weiter gehen. Drei seilten sich nach Batu Ferringhi zum Nightmarket ab und der Rest fuhr zum Restaurant nach Batu Maung, an dem wir heute Morgen schon frühstücken wollten, und ließen dort den Abend ausklingen. Bekannt war das Restaurant dem einen oder anderen durch einen Boschmitarbeiter, der wiederum den einen oder anderen nach dem freitäglichen Volleyballspielen dort mit hin genommen hatte. Als wir dann dort saßen wussten wir zwar was wir essen und besonders was wir trinken wollten, konnten uns aber nur an den Namen vom Letzteren erinnern (Jaz-Bier
). Zum Glück arbeitet aber einer von uns in der Abteilung des Boschmitarbeiters namens Balu und hat seine Handynummer, selbe gewählt und der Bedienung das Handy in die Hand gedrückt warteten wir dann auf das Essen. Balu enttäuschte uns auch dieses Mal nicht und orderte genau das was wir wollten bis auf BBQ Tintenfisch und Babymuscheln, aber diese konnten wir im Anschluss noch selber bestellen
.
Hier nimmt die Bedienung gerade die Bestellung per Telefon auf.
Es gab alles was das Herz begehrte: Nudeln, Gemüse, panierte und frittierte Tintenfischringe, einen frittierten Red Snapper Fish samt Kopf, Hähnchenflügel, BBQ Tintenfische und Babymuscheln.
Der Fisch im hinteren Teil des Bildes ist besonders empfehlenswert.











